Iridologie

Iridologie (auch Irisanalyse oder Irisdiagnostik) ist die pseudowissenschaftliche Lehre um die Diagnostizierbarkeit systemischer Erkrankungen des Menschen durch Analyse der Gewebsstrukturen und den ihnen zugeordneten Reflexzonen des Auges, speziell der Iris.

Iridologen führen als Beleg eine Karlsruher Studie aus den Jahren 1950 bis 1954 an: die "Klinische Prüfung der Organ- und Krankheitszeichen in der Iris" wurde von dem bekannten Kliniker Franz Volhard angeregt, der von der Zeichensetzung in der Iris überzeugt war. Unter der Leitung seines Sohnes Ernst Volhard verglichen der Arzt Franz Vida und der Heilpraktiker Josef Deck an einer großen Zahl von Patienten die Zeichensetzung in der Iris mit klinischen Befunden, Röntgenbildern und Sektionsbefunden. Von den 640 iridologisch und klinisch dokumentierten Fällen lieferte die Iridologie in 74,4 Prozent positiv verwertbare diagnostische Hinweise bei Organerkrankungen.
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