Aderlaß

Der Aderlaß als das klassische "blutentziehende Verfahren" gehört zum uralten Therapiegut aller Kulturen. Früher oft übertrieben und mit falscher Indikation an- gewandt ist er in Verruf und somit lange in Vergessenheit geraten.

Zahlreiche Krankheiten werden von den Fließeigenschaften des Blutes entscheidend beeinflußt. Der "große" Aderlaß verdünnt das Blut, reinigt das Blut von "schlechten Säften", entstaut und entgiftet. Der "kleine" Aderlaß regt an und setzt Impulse, die den Organismus dazu bringen Energie zu mobilisieren und das Immunsystem zu aktivieren. Durch lokale und Mikroaderlässe wird lokale Blutfülle beseitigt und die lokale Mikrozirkulation gefördert.

Das Blutvolumen wird durch Rückresorption von Flüssigkeit aus dem Gewebe sofort ersetzt, woraus ein erheblicher Verdünnungseffekt in den kleinen Gefäßen mit Verbesserung der Mikrozirkulation resultiert. Trotz des Verlustes an Sau- erstoffträgern steigt nach einem Aderlaß die Sauerstoffversorgung! Stoffwech- selstörungen bessern sich lokal und am Reflexort.

(Quelle: http://www.paracelsus.de/frames.html?/heilv/natur_15.html)
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